Pfingstlager 2023

Vom 5. bis zum 9. Mai verbrachten wir gemeinsam mit dem VCP Bavendorf ein wunderschönes Pfingstlager im Donautal bei Sigmaringen.

Bei ausgezeichnetem Wetter begaben wir uns auf eine Reise ins Golden Valley im Wilden Westen. Am ersten Abend kamen alle zu einer Versammlung zusammen und der Sherriff erzählte uns zusammen mit dem Bürgermeister des Dorfes von einem Schatz, der irgendwo im Valley versteckt sei. Die Cowboys und Cowgirls des Dorfes würden unbedingt Unterstützung von den Pfadis brauchen, um den Schatz zu heben. Denn hinter diesem Schatz seien auch Banditen hinterher, die diesen auf keinen Fall bekommen sollten.

Den ersten gemeinsamen Abend ließen wir gemütlich am Lagerfeuer mit Liedern ausklingen. Am nächsten Tag erlernten die Kinder in Workshops, die von den Dorfbewohnern geleitet wurden, wichtige Fähigkeiten zum Überleben im Wilden Westen. So lernten sie zum Beispiel dreckiges Wasser zu filtern, Metall zu schmieden, ein Floß zu bauen oder beim Werfen richtig zu zielen. Außerdem gab es am Nachmittag ein Capture the Flag-Turnier, bei dem alle einen großen Spaß hatten. Weil unser Zeltplatz direkt an der Donau lag, gab es immer die Möglichkeit sich im Fluss abzukühlen. Am Abend waren Lagerfeuer und eine kleine Nachtwanderung mit Nervenkitzel angesagt.

Auf dem Geländespiel am nächsten Tag konnten die einzelnen Gruppen an den verschiedenen Stationen der Dorfbewohner Punkte ergattern. So mussten sie eine Krankentrage bauen, mit Hilfe ihrer Halstücher Verbände anlegen, Hufeisen werfen, verschiedene Gerüche erraten oder mit einem Lasso einen Banditen fangen. Der Weg führte durch das schöne Gelände in der Nähe der Donau. Bei der letzten Station erhielt jede Gruppe eine eigene Schatzkarte mit Kreuz. Als alle wieder am Lagerplatz ankamen, ging es für viele erstmal zum Baden. Danach stärkten wir uns bei einem leckeren Abendessen. Das ganze Lager über sorgte das fantastische Küchenteam für ausgezeichnetes Essen. Nach einer kurzen Freizeit saßen wieder alle gemütlich beim Singen am Lagerfeuer beisammen und wir genossen den Abend mit Stockbrot und Chai.
Wie üblich gab es am nächsten Morgen einen kleinen Gottesdienst mit Frau Mack, der Pfarrerin aus Bavendorf. Nach viel Freizeit und dem Mittagessen fanden sich die Geländespielgruppen wieder zur Schatzsuche zusammen und suchten an ihrer markierten Stelle nach dem Schatz. Doch nach einer Weile merkten sie, dass alle Gruppen zusammenarbeiten müssen, um den Schatz zu heben. Die Gruppen legten ihre Karten zusammen und verbanden die einzelnen Kreuze. An dem Mittelpunkt der Kreuze fanden wir nun endlich den Standpunkt des Schatzes. Unter Teamwork konnte der Schatz somit gehoben werden und alle Teilnehmenden erhielten Goldnuggets, die beim Casinoabend nach dem Abendessen ausgegeben werden konnten. Im Gemeinschaftszelt gab es außer den verschiedenen Spielen auch leckere Getränke. Als es ganz dunkel wurde, versammelten wir uns alle vor dem Zelt und als Höhepunkt wurde unsere VCP Lilie angezündet.

Nach dem Abbau am nächsten Tag ging es mit Bus und Zug von einem unvergesslichen Pfingstlager wieder nach Hause. Wir freuen uns schon auf das nächste Pfadilager!

20 Jahre VCP Langenargen

Seit 2 Jahrzehnten treffen sich Pfadfinder*innen regelmäßig im evangelischen Gemeindehaus zu Gruppenstunden und Lagern. Das wollte gefeiert werden. Mit einem Jubiläumswochenende über den 1. Mai hatten nicht nur die Aktiven, sondern auch Freunde und Ehemalige, Gelegenheit zu Festlichkeiten auf dem Höchsten im Deggenhausertal.

In ein buntes Hüttenwochenende für die Kinder, bettete sich der Samstag Abend als Festabend. Zahlreiche Eltern und Freunde, Vertreter der Kirchengemeinde und Ehemalige fanden den Weg und konnten einen Jubiläumsabend genießen. Vom Regen gerade so verschont, begrüßte die Stammesleitung, bestehend aus Hannah Beck, Kalle Kley und Eva Duelli, auf der eigens gebauten Bühne die Gäste:

„Pfadfinderinnen und Pfadfinder verstehen sich damals und heute über alle Grenzen hinweg als Teil einer internationalen Gemeinschaft von Menschen mit denselben Idealen. Die Überwindung nationaler Grenzen kommt bei Begegnungen mit Pfadfindern anderer Länder sichtbar zum Ausdruck. Pfadfinden ist somit auch ein Beitrag zur aktiven Friedenserziehung.
Die Gemeinschaft des christlichen Pfadfinderverbandes ermöglicht es Kindern und Jugendlichen außerdem Religion nicht in Konkurrenz gegeneinander auszuüben, sondern als Hilfe für ihren Lebensweg zu entdecken, sich spielerisch in Kirche und Gemeinde zuhause zu fühlen.“, so Eva Duelli. „Der VCP versteht sich als Erziehungsbewegung, in der Kinder und Jugendliche Verantwortung für ihr eigenes Leben, die Gemeinschaft und die Umwelt lernen und übernehmen. Das Erlangen von Selbständigkeit und Entwickeln von Selbstbewusstsein steht im Vordergrund“, ergänzte Kalle Kley. „Wir haben euch ein buntes Programm zusammengestellt, das einen kleinen Einblick gibt in unser Pfadileben hier in Langenargen“.

Mit Liedern, Sketchen, Gruppendarbietungen und Fotoshow war der Abend gefüllt. Matthias Eidt überbrachte Grüße und Dank der Kirchengemeinde für so viele Jahre Engagement der jeweiligen Leiterinnen und Leiter und überreichte Sandra Kley als Zeichen der Würdigung für langjährige Verdienste im Ehrenamt eine Urkunde des Landesbischofs.

Ein buntes Buffet bereitet von Eltern und Pfadis rundete den Abend ab, der dann traditionell am Lagerfeuer mit Gitarrenliedern endete.

„Wir wünschen uns weiterhin gute Ideen, Durchhaltevermögen und viele engagierte Nachwuchspfadis, so dass unser Stamm noch viele weitere Jahre besteht und Kinder und Jugendliche von der Pfadfinderidee begeistert werden“, schloss Hannah Beck. 

Bundeslager 2022

„Neustadt – du hast die Wahl“ – Bundeslager des VCP

Mehr als 4000 Pfadis an einem Ort, zehn Tage Schwarzzelte soweit das Auge reicht – das ist Bundeslager. Endlich wieder Bundeslager! Der VCP (Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder) veranstaltet normalerweise alle 4 Jahre ein solches Großlager, an dem PfadfinderInnen aus dem Verband, aber auch internationale Gäste teilnehmen können. Coronabedingt war die Pause länger und so konnten sich die über 4000 TeilnehmerInnen umso mehr auf „Neustadt“ freuen. Am malerischen Pälizsee bei Großzerlang an der Mecklenburgischen Seenplatte entstand für 10 Tage eine eigene Zeltstadt. „Neustadt“ bestand aus verschiedenen Stadtteilen: Kunstviertel, Altstadt, Botschaftsviertel, Grünes Viertel, Vorstadt, Stadion und Rummelplatz: so bunt wie die Stadtteile, so einfallsreich und kreativ gestalteten auch die Bewohner das Leben dort. Wir fuhren mit 40 Pfadis nach „Neustadt“ und durften mit 400 anderen Teilnehmenden als Vorstädter das Lagerleben genießen. Gewohnt wurde in eigenen Kohten und Jurten, gekocht in Kochgruppen, die aus bis zu 60 Personen bestanden. Über ein Kistensystem gab es täglich frische Zutaten, die dann im eigenen Küchenzelt zubereitet wurden. Das Lagerleben war ausgefüllt mit Workshops in den verschiedenen Stadtteilen, Cafés und Kneipen, Sport und Spiel, auch der Zweitageshajk in die Umgebung durfte nicht fehlen. Vor allem war es ein friedliches, buntes Zusammentreffen, unzählige Singerunden an Lagerfeuern, Staunen über die riesigen Zeltkonstruktionen, Erstellen von eigenen Lagerbauten, Gestalten vom Stadtleben, Knüpfen von Freundschaften in der weltweiten Gemeinschaft – endlich wieder Bundeslager eben! „Hey hey wir gehen zusammen in die Zukunft – wo geht es hin – in die neue Stadt – du hast die Wahl – drum geh den ersten Schritt“ heißt es im Lagerlied. Mit schönen Erinnerungen im Rucksack kamen auch wir wieder zurück an den Bodensee und sind sicher beim nächsten Großlager wieder dabei. 

Pfingstlager 2022

Nach lang ersehnter Zeit konnte endlich unser jährliches Pfingstlager wieder im Donautal bei Beuron stattfinden. Unser diesjähriges Thema: Zurück aus der Zukunft.
Nachdem unser Zug pünktlich in Beuron ankam und wir uns auf den Weg zum Lagerplatz machten, wurden wir dort bereits erwartet bauten direkt unsere Zelte auf.
Nach dem Abendessen von unserem hervorragendem Küchenteam, fing das Abendprogramm an.

Zusammen mit einem Professor der sich auf dem Weg zurück in die Zukunft mit seiner Zeitmaschine verirrt hatte reisten wir erst in die Steinzeit.
Den Abend ließen wir am Lagerfeuer ausklingen. Der nächste Tag startete mit verschiedenen Workshops passend zum Tagesthema. Man konnte wie die
Steinzeitmenschen knüpfen lernen, Löffel schnitzen, mit Feuersteinen Feuer machen oder Ledersäckchen basteln. Für jeden Workshop gab es Kugeln, die
wir an einem Lederband sammelten. Bei durchwachsenem Wetter ging es nachmittags mit Lagerbauten und Wappen für unsere Gruppen weiter. Als wir
wieder zurück in unsere Zeit reisen wollten gab es ein Problem mit dem Zahlencode für die Zeitmaschine und wir landeten in der Antike.
In der Antike ging es am nächsten Tag mit Geländespiel weiter. In unseren Gruppen wanderten wir von einer Station zur nächsten, bei denen es um Wissen,
Geschick, Zusammenhalt und Kreativität ging. Bei jeder Station die wir geschafft hatten bekamen wir wieder Kugeln, die wir am Ende des Spiels beim
Professor abgegeben haben. Als wir alle uns wieder auf dem Lagerplatz eingefunden hatten machten wir noch ein paar gruppenstärkende Geschicklichkeitsspiele
mit einem Wettbewerb der Superlative.

Um unseren vorletzten Tag unvergesslich zu gestalten hatte sich der AK eine abgewandelte Version von Capture the flag überlegt, bei der wir alle eine
Menge Spaß hatten. Davor wurden wir noch mit einem kleinem Gottesdienst beglückt. Den letzten Abend verbrachten wir mit Chai und Stockbrot wieder singend und rätselnd am Lagerfeuer.
Da am Freitag perfektes Wetter war, bauten wir unsere Zelte ab und verabschiedeten uns mit Nehmt Abschied Brüder von allen.
Wir freuen uns schon auf unsere nächste gemeinsame Fahrt im August nach Großzerlang aufs Bundeslager!

Wölflingshütte 2022

Endlich, die erste Hütte mit unserer Gruppe! Wir, die Wölflinge des VCP Langenargen, verbrachten vom 25.03. bis zum 27.03.2022 ein wunderschönes und ereignisreiches Wochenende auf dem Höchsten.
Nach der Ankunft an der Hütte waren gleich alle Feuer und Flamme, ihre Zimmer zu beziehen.

Darauf ließen wir uns ein leckeres Abendessen schmecken, das unsere Köchin und der Küchendienst zubereitet hatten.
Am Lagerfeuer begann dann das Programm. Unter dem Motto „Sheriff sein leicht gemacht“ wurden die Kinder an der Sheriffakademie willkommen geheißen. Insgesamt 3 Teams würden ihre Ausbildung zum Sheriff gemeinsam angehen. Zu Beginn erfuhren sie was einen richtigen Sheriff ausmacht: Hilfsbereitschaft, Respekt, Toleranz und Teamfähigkeit. Mit einer lustigen Spielerunde begannen wir unsere Ausbildung und ließen den restlichen Abend noch gemütlich mit Liedern am Lagerfeuer ausklingen.
Den nächsten Tag starteten wir schon um 8:30 mit dem Frühstück. Anschließend packten alle ihre Rucksäcke und richteten sich für das Geländespiel. Jede der drei Gruppen lief dabei eine Runde von ca. 8 km. Auf dem Weg waren 3 Stationen verteilt, die jede Gruppe mit Teamgeist bewältigen musste. Die Aufgaben waren Team-Challenges wie Gruppenspiele und der Western Dance „Komm hol das Lasso raus“. Mit dem Wetter hatten wir echt Glück. Den ganzen Tag über schien die Sonne und alle waren gut gelaunt. Gegen Nachmittag kamen die Gruppen wieder wohlbehalten an der Hütte an. Die restliche Zeit vor dem Abendessen vertrieben wir uns mit Spielen. Besonders viel Spaß machte es den Kindern die Gruppenleiter zu fangen.
Nach dem Abendessen folgte dann der Höhepunkt der Sheriffausbildung. Weil sich alle Teams so erfolgreich bewiesen hatten, bekam jedes Kind feierlich den Sheriffstern angesteckt. Am Lagerfeuer wurde mit dem traditionellen Pfadi-Tschai, Stockbrot, Liedern und Witzen weitergefeiert.
Nach diesem aufregenden Tag gingen wir schließlich alle müde in Bett. Und den Schlaf brauchten wir auch, denn in der Nacht auf Sonntag wurde auf Sommerzeit umgestellt. Trotzdem waren am nächsten Morgen alle fit. Gemeinsam packten wir unsere Sachen zusammen und machten die Hütte sauber.
Als die Eltern zum Abholen ankamen, tanzten wir nochmal zusammen unseren Tanz vor und alle waren traurig, dass die Hütte schon vorbei war.
Das Wochenende war wunderschön – wir freuen uns schon auf die nächste Pfadi-Aktion!