Bundeslager 2026

Bericht des Gau Oberland aus dem Teillager Schleswig-Holstein „Immerwahr“

Vom 30. Juli bis zum 8. August 2026 nahm unser Gau Oberland VCP-Bundeslager auf dem Jugendzeltplatz Almke bei Wolfsburg teil. Unter dem Motto „ungeschrieben – Geschichte wird, was du draus machst“ kamen etwas mehr als 5.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder zusammen, um gemeinsam zehn Tage in einer imposanten Stadt aus Schwarzzelten zu verbringen. Unser Gau schloss sich dabei dem Teillager Schleswig-Holstein an, das unter dem Namen „Immerwahr“ auftrat und im Rahmen des Lagerkonzepts die Rolle der Klatschpresse übernahm.

Das inhaltliche Rahmenprogramm basierte auf der Idee einer begehbaren Bibliothek. Den Auftakt bildete am Eröffnungsabend ein Theaterschauspiel über das Lagerthema auf der Hauptbühne. Im weiteren Verlauf boten das Teillager und der Lageralltag ein vielfältiges Programm aus Geländespielen, Workshops und handwerklichen Angeboten. Auch der internationale Austausch prägte das Zeltlager: Durch die Anwesenheit ausländischer Gastgruppen gab es regelmäßig Gelegenheit, Halstücher sowie Aufnäher (Badges) zu tauschen und Kontakte zu knüpfen.

Über das gesamte Gelände verteilt luden zahlreiche dezentrale Cafés und Verkaufsstände zum Verweilen ein. Das Angebot reichte von frisch gebackenen Waffeln, Crêpes, Apfelkuchen und Zimtschnecken bis hin zu Softeis, Slush-Eis und verschiedenen Limonaden. Auch unser Gau Oberland beteiligte sich aktiv am Lagerleben und betrieb den Verkaufsstand „Frozen 3“. Bei den hohen Sommertemperaturen während der Lagerwoche bot unser Stand den Teilnehmenden eine sehr geschätzte Erfrischung an den heißen Tagen.

Nach Ablauf des Tagesprogramms verlagerten sich die Aktivitäten in die Zeltbauten der Teillager. Neben den Besuchen in den Cafés gehörten die traditionellen Singe Runden am Lagerfeuer zum festen Bestandteil der Abende, bei denen gemeinsam gesungen und musiziert wurde. Für den Gau Oberland war das Bundeslager 2026 eine gelungene Aktion zur Stärkung der Gemeinschaft im Teillager Schleswig-Holstein „Immerwahr“ und ein rundum gelungenes Zeltlager, das mit dem gemeinsamen Abbau der Jurten und Kothen nach zehn Tagen seinen Abschluss fand.

Pfingstlager 2026

Vom 1. bis 5. Juni 2026 verbrachte der Gau Oberland sein diesjähriges Pfingstlager im Schwarzwald. Im Mittelpunkt stand eine spannende Schatzsuche, die uns über mehrere Tage hinweg begleitete. Durch verschiedene Aufgaben, Rätsel und Hinweise versuchten wir, das Geheimnis eines lange verborgenen Schatzes zu entschlüsseln.

Während des Lagers sammelten wir Informationen, lösten knifflige Rätsel und folgten den Spuren, die uns Stück für Stück näher an unser Ziel brachten. Immer wieder warteten neue Hinweise auf uns, die zusammengesetzt werden mussten, um das Geheimnis hinter der Geschichte aufzudecken.

Neben dem abwechslungsreichen Programm blieb natürlich auch Zeit für das gemeinsame Lagerleben mit Spielen, Lagerfeuerabenden und vielen schönen Momenten in der Natur. So bot das Pfingstlager eine gelungene Mischung aus Abenteuer, Spannung und Gemeinschaft.

Am Ende konnten wir das letzte Rätsel lösen und den gesuchten Schatz finden.

Mit vielen neuen Erinnerungen und zahlreichen Erlebnissen ging ein gelungenes Pfingstlager im Schwarzwald zu Ende.

Hajk im Mai

Gemeinsam mit den Pfadfindern aus Stammheim waren wir drei Tage auf Hajk in der Schwäbischen Alb unterwegs. Mit Rucksack, Schlafsack und allem, was wir brauchten, machten wir uns auf den Weg durch Wälder, kleine Orte und über die typischen Landschaften der Alb. Dabei standen vor allem Gemeinschaft, Abenteuer und das Leben in der Natur im Mittelpunkt.

Besonders spannend war es, unter freiem Himmel zu schlafen und den Alltag einmal komplett hinter sich zu lassen. Abends wurde gemeinsam gekocht, erzählt und gelacht, bevor wir müde, aber glücklich in unsere Schlafsäcke krochen. Auch wenn die Wanderungen manchmal anstrengend waren, halfen alle zusammen und niemand wurde zurückgelassen.

Der Hajk war für uns alle eine besondere Erfahrung, bei der wir viele schöne Erinnerungen gesammelt und als Gruppe noch besser zusammengewachsen sind.

Wölflingshütte 2026

Am vergangenen Wochenende (06. – 08.03.) war die Gruppe Spiegeleier das erste Mal auf Fahrt. 

Am Freitag Mittag ging es los auf eine Hütte nahe des Höchsten. Das Thema: Steinzeit. 

Noch am Abend des ersten Tages lernten die Gruppenkinder 4 Steinzeitmenschen kennen. Diese waren auf die Hilfe der Kinder angewiesen um einen Heiltrank für den schwer erkrankten Stammesältesten zu brauen. Direkt am Samstag machten sich die Spiegeleier an die Arbeit und sammelten fleißig Heilwasser, erlernten das Feuermachen mit Flint und Katzengold und konnten mit gemeinsamer Kraft den Kranken retten. Hungrig vom anstrengenden Tag wurde das leckere Abendessen (Couscous mit Gemüse) in wahrer Steinzeitmanier von Hand verspeist.

DDK Hüttenwochenende

Die Gruppe Dinkel Doppel Kekse verbrachte ein entspanntes Wochenende auf einer back to the roots Hütte.
Ohne viel Komfort, dafür mit Holzofen für die Wärme und einem gemeinsamen Matratzenlager wurde es schnell gemütlich.
Tagsüber stand eine Wanderung auf dem Programm, abends wurde zusammen gekocht, geredet und viele Spiele gespielt. Besonders oft ging es um das Thema Kooperation – wie man gemeinsam besser vorankommt und sich gegenseitig unterstützt. Das spiegelte sich auch in den Spielen wider, bei denen Teamgeist und Spaß im Mittelpunkt standen.
Ein einfaches, fröhliches Wochenende mit Natur, Spielen und guter Gemeinschaft.

Gauversammlung 2025

Am vergangenen Wochenende trafen sich der Stamm Graf Montfort Langenargen und der Stamm Heinrich der Löwe aus Bavendorf zur Gauversammlung des Gau Oberland. Auf einem der höchsten Punkte der Region kamen die Delegierten beider Stämme zusammen, um sich auszutauschen, wichtige Themen zu besprechen und gemeinsam in die Zukunft zu blicken.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen rege Diskussionen über aktuelle Projekte, die Planung kommender Lager und Aktionen sowie der offene Austausch über Erfahrungen aus der Arbeit in den Stämmen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, Ideen zu sammeln, Herausforderungen anzusprechen und zukünftige Schwerpunkte abzustimmen.

Nach dem offiziellen Teil folgte ein gemeinsames Beisammensein, das den Tag in entspannter Stimmung ausklingen ließ. Bei Gesprächen, Lachen und guter Gemeinschaft wurde noch lange weitergedacht, geplant und sich vernetzt.

Wir blicken auf ein schönes, produktives und verbindendes Wochenende zurück und gehen motiviert in die kommenden Aufgaben des Gau Oberland.

Artikel von Pia Kley

Stammesgeländespiel

Am 11. Oktober stand bei den Pfadfindern*innen ein ganz besonderes Spiel auf dem Programm: Mister X war auf freiem Fuß, und drei Gruppen machten sich auf die Jagd. Jede Gruppe suchte in der gleichen Zone, die sich im Verlauf des Spiels immer weiter verkleinerte, sodass es Mister X immer schwerer hatte zu entkommen.
Alle 15 Minuten gab es Hinweise: mal über sein Aussehen, mal über seinen aktuellen Standort.
Doch das Spiel war nicht nur ein Wettlauf gegen die Zeit: Am Ende war Teamwork gefragt, denn nur wenn alle Gruppen ihre Informationen zusammenführten, konnte Mister X gefasst werden.

Drei Stunden lang wurde gerätselt, verfolgt und kooperiert – Spannung und Spaß waren garantiert. Das Spiel zeigte einmal mehr, wie Teamgeist, Kommunikation und strategisches Denken bei den Pfadfindern spielerisch gefördert werden können. Am Ende gab es strahlende Gesichter, denn die Gruppen meisterten die Herausforderung gemeinsam und erfolgreich. Am Ende trafen sich alle Gruppe und die Eltern zu Stockbrot, Lagerfeuer und Chai an der Malerecke und ließen den Nachmittag ausklingen.

DDK auf Herbstwochenende

Am 19. September starteten wir unser Gruppenwochenende in Langenargen. Mit dem Zug fuhren wir gemeinsam nach Markdorf, wo schon unser Ziel wartete: der Naturcampingplatz. Dort schlugen wir unsere Zelte auf und stärkten uns erst einmal mit leckerem Essen und Stockbrot am Lagerfeuer.

Am nächsten Morgen stand die große Wanderung auf dem Programm. Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg – einmal hoch auf den Berg, vorbei am Turm und wieder zurück. Nach rund 10 Kilometern waren wir zwar erschöpft, aber stolz auf unsere Leistung. Am Abend ließen wir den Tag gemütlich am Feuer ausklingen.

Der Sonntag begann mit dem gemeinsamen Abbau der Zelte, bevor es wieder zurück in die Heimat ging.

Müde, aber voller schöner Erinnerungen, blickten wir auf ein tolles, erlebnisreiches Wochenende zurück.

Für unsere Dinkel-Doppel-Kekse war es ein unvergesslicher Ausflug voller Gemeinschaft, Abenteuer und Pfadfindergeist.

Pfingstlager 2025

Beim Pfingstlager des Gau Oberland vom 16.-20.06.25 auf dem Zeltplatz des Pfadfinderzentrums Schachen auf der schwäbischen Alb erlebten wir Pfadfinder*innen des VCP fünf intensive, spannende und zugleich unvergessliche Tage. Was anfangs wie ein gewöhnliches Lager begann, entwickelte sich mit der Spielidee schnell zu einer echten Herausforderung: Eine Explosion in einem Forschungslabor hatte eine gefährliche Substanz freigesetzt, die alle Menschen außerhalb unseres Lagerplatzes infizierte. Diese Infiziertenstellten eine ständige Bedrohung dar, und unsere Aufgabe in der Safe Zone war es, ein Heilmittel zu entwickeln, um die Ausbreitung zu stoppen und die Menschheit zu retten.

In den ersten Tagen bereiteten wir uns durch verschiedene Workshops auf diese wichtige Mission vor. Wir lernten zum Beispiel, wie man Heilpflanzen erkennt, Erste Hilfe leistet oderin Stresssituationen als Team zusammenarbeitet – alles Fähigkeiten, die uns im weiteren Verlauf entscheidend helfen sollten. Die Workshops waren spannend und abwechslungsreichund stärkten nicht nur unser Wissen, sondern auch unseren Zusammenhalt in der Gruppe.

Der Höhepunkt des Lagers war ein großes Geländespiel, bei dem wir in vier Gruppen aufgeteilt wurden. Jede Gruppe hatte die Aufgabe, sich in die infizierten Zonen außerhalb der Safe Zone zu begeben und dort bestimmte Zutaten für das Heilmittel zu sammeln. Dabei war es wichtig, vorsichtig und klug vorzugehen, denn die Infizierten versuchten immer wieder, uns zu fangen und unsere Zutaten abzunehmen. Mit viel Teamgeist, Kreativität, Mut und gegenseitiger Unterstützung gelang es uns schließlich, alle benötigten Bestandteile zu sichern und in die Safe Zone zurückzubringen. Gerade als wir dachten, wir hätten die Aufgabe erfolgreich gemeistert, stellte sich heraus, dass ein Wissenschaftler sich im Hintergrund gehalten und heimlich versucht hatte, das Heilmittel zu verändern. Wäre ihm das gelungen, hätte das schwerwiegende Folgen gehabt – doch wir kamen seinem Plan rechtzeitig auf die Schliche und konnten eingreifen, bevor es zu spät war.

Trotz aller Spannung und Herausforderungen war das Lager vor allem von Gemeinschaft, guter Stimmung und echtem Zusammenhalt geprägt. Wir haben viel gelacht, gemeinsam gekocht, am Lagerfeuer gesungen und neue Freundschaften geknüpft. Insgesamt war es eine aufregende und schöne Zeit, die uns allen lange in Erinnerung bleiben wird – ein echtes Pfingstlager-Erlebnis, wie man es sich wünscht.

Von Pia Kley

Landeslager 2024

Vom 25.07- 03.08.2024 ging es für die Pfadis aus Langenargen gemeinsam mit dem VCP

Bavendorf auf den Schachen zum Landeslager, wo wir die nächsten 10 Tage in unseren

Jurten und Kohten verbrachten. Der VCP Württemberg veranstaltet alle 4 Jahre solch ein

Großlager, bei dem dieses Jahr mehr als 800 Teilnehmer*innen dabei waren.

Internationale Gäste aus Schweden, Finnland und der Schweiz durften natürlich auf so

einem großen Lager auch nicht fehlen. Jeden Tag wurden Workshops angeboten, zu

denen man vormittags oder auch nachmittags hingehen durfte, wenn man sich

angemeldet hat. Natürlich gab es auch ein Geländespiel, wo wir als Gruppe verschiedene

Stationen lösen mussten um Punkte zu sammeln. Dann stand auch noch ein

Zweitageshajk an, wo wir mehr als 23km laufen mussten. Am Abend übernachteten wir

auf einer Wiese und nach gigantischem Sternenhimmel ging es am nächsten Morgen es

auch schon weiter Richtung Lagerplatz. Wir sind alle trotz der Hitze wieder gut am

Zeltplatz angekommen. Dann wurde auch noch ein Karaokeabend und ein Singewettstreit

angeboten, bei dem unser Stamm den 1. Platz belegte.

Langeweile? gab es nicht! Es gab nämlich auch eine Waffelei. Dort konnte man

verschiedene Waffeln oder auch Getränke für wenig Flammen (Lagerwährung) kaufen.

Über ein Kistensystem gab es täglich frische Lebensmittel, die dann im eigenen

Küchenzelt von unserem Küchenteam zubereitet wurden. Wenn man am Abend noch

nicht müde war konnten alle über 16 noch ins ,Offene Ei‘ , die Lageroase, den Abend

genießen. Auch wenn die 10 Tage sehr schnell vorbei gegangen sind hatten wir alle sehr

viel Spaß und freuen uns schon auf das anstehende Bundeslager in Almke bei Wolfsburg,

das in 2 Jahren mit hoffentlich über 5000 Pfadfinder*innen stattfinden wird.

Bericht: Marlene Lohr